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Äthiopien

Expedition West und Ost Omo

Es gibt heute sehr wenige Gebiete in Afrika, die noch nicht erforscht und von der modernen Welt stark beeinflusst worden sind. Das Omo-Delta gehört zu jenen Regionen, die erst in den letzten Jahrzehnten zum Teil nur mit Pisten erschlossen worden sind. In diesem Gebiet leben verschiedene ursprüngliche Völker, die ihre Tradition und Kultur bis in die heutige Zeit bewahren konnten.

Eine Expeditionsreise bringt uns in die ursprünglichste Region des Afrikanischen Kontinentes - westlich und östlich des Omo Flusses. Hier begegnen wir einmaligen und faszinierenden Ethnien, wie den Surma, Bume, Bodi, Hamar und anderen.

Alljährlich nach der Erntezeit finden Donga Kämpfe zwischen den Nachbardörfern der Surma statt. Junge Krieger kämpfen mit Stöcken, um die Anerkennung der Mädchen und der Dorfbewohner zu erlangen. Den Sieger erwarten keine Reichtümer, dafür aber ist ihm die lebenslange Anerkennung des ganzen Dorfes sicher.

Nach der Überquerung des Omo Flusses begegnen wir auf der Ost Seite einer Vielzahl von Stämmen.

Äußerst interessant ist der Initiationsritus des Bullensprungs bei dem Stamm der Hamar. Als Sprung in die Welt der Erwachsenen besteht der „Bullensprung“ darin, über die Rücken ausgewachsener Rinder hinwegzulaufen, ohne zu stürzen. Mit großer Wahrscheinlichkeit, können wir an dieser faszinierenden Zeremonie beiwohnen.

Reiseverlauf
Reise Nr: ET-16-01

Tag 1: Flug von Deutschland nach Addis Ababa

Tag 2: Addis Ababa
Nach Ankunft in Addis Ababa, Begrüßung durch den Guide und Transfer zum Hotel.
Nach dem Frühstück machen wir eine Stadtrundfahrt und erkunden die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Übernachtung Hotel Zola International / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 2: Fahrt nach Jimma
Der Weg nach Jimma führt durch das äthiopische Hochland, durch grüne Wiesen und Wälder mit zum Teil üppiger Urwald Vegetation. Unterwegs schauen wir uns die Dörfer des Gurage und Oromo Stammes an.
Übernachtung im Honey Land Hotel / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 4-6: Von Jimma über Mizam Teferi nach Kibish
Grüne weite Getreidefelder und Flusstäler prägen die Landschaft.
Auf den fruchtbaren Talböden wird in erster Linie Ackerbau betrieben. Hier sind Teff-, Hirse-, Gerste- und Maisfelder sowie traditionelle Kaffeepflanzungen zu sehen. Der Kaffee stammt ursprünglich aus West-Äthiopien und wurde in den Jemen gebracht, wo ihn die Türken entdeckten und für dessen Verbreitung in Europa sorgten. Die aus Holz und Lehm gebauten, strohbedeckten Rundhütten der Einheimischen liegen malerisch in einer ursprünglichen, von großen Tälern durchzogenen Landschaft.
Unterwegs besuchen wir die ersten interessanten Dörfer der Menit und Zelmamo. Im laufe des Tages durchqueren wir weite Savannenlandschaften und kommen im Surma Land an. Hier erleben wir den ersten intensiven Kontakt mit dem für seine Kriegskunst bekannten Stamm. Ähnlich wie die Mursi schmücken sich auch die Surma-Frauen mit Tellerlippen, die hier oft eine Trapezform haben. Die Männer bemalen ihre Körper kunstvoll mit weißer Kalkfarbe. Sie sind seit vielen Jahren mit dem Stamm der Bume verfeindet.
Wir schlagen ein Camp an dem wunderschönen Kibish Fluss auf. Die Flächen abseits des Flusses sind von Buschland und Kurzgrassteppe bewachsen. Auf dem fruchtbaren Weideland hüten die Männer ihre Rinderherden.
Unser Guide findet vor Ort heraus, wo in der Gegend Donga Kämpfe stattfinden. Es ist schwer geworden die Donga Kämpfe zu sehen, da die Äthiopische Regierung in den letzten Jahr die Kämpfe verboten hat.
Die Surma wollen aber nach wie vor an ihrer uralten Tradition festhalten. Durch unsere engen Kontakte zu den Einheimischen, haben wir die größte Chance ein fantastisches Donga Ritual zu sehen.
Bei den Kämpfen treten Männer paarweise gegeneinander an. Mit den 2m langen Holzstöcken versuchen sie den Gegner kampfunfähig zu machen. Dabei kommen immer wieder Verletzungen wie Platzwunden, aber auch Knochenbrüche vor.
Den Sieger erwarten keine Reichtümer, dafür aber ist ihm die lebenslange Anerkennung des ganzen Dorfes sicher.
In diesen Tagen erleben wir die Surma live. Neugierig wie sie sind, kommen die Surma mit Sicherheit auch bei uns im Camp vorbei.
Es bleibt uns genügend Zeit um mit Hilfe eines Dolmetschers ausführliche Informationen über das alltägliche Leben der Surma Männer und Frauen zu erhalten. Hier erleben wir das wirklich ursprüngliche Afrika, dass woanders nicht mehr anzutreffen ist.
Übernachtung in Zelten im Camp / Frühstück, Mittag, Abendessen
 

Tag 7: Bumme Stamm
Wir verlassen die Surma Gegend um wollen näheres über die langjährigen Feinde der Surma – die Bume, erfahren.
Den heutigen Tag verbringen wir noch mit den Bume, um nicht nur deren Alltag  kennenlernen sondern auch die Eigenarten und Traditionen die dieses Volk auszeichnet.
Übernachtung in Zelten im Camp / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 8: Turmi
Wir verlassen das Land der Bume und machen uns auf den Weg zum mächtigen Omo Fluss, den wir auf der neu gebauten Brücke überqueren. Am Nachmittag erreichen wir ein Dorf des Karo Stammes.  
Die Karo sind Künstler in der Körperbemalung. Die spezielle Frisur - eine "Lehmhaube", besonders bei Männern populär, wird zusätzlich mit Federschmuck hervorgehoben. Die Karo sind für ihre traditionellen Tänze berühmt, die sie uns im Dorf vorführen werden.
Übernachtung in der Camping Lodge am Keskei / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 9: Turmi
In Turmi sind wir im Land der Hamar. Die Hamar bilden eines der zahlenmäßig größten Ethnie dieser Region, die in kleinen Dorfgemeinschaften leben. Die Frauen fallen mit ihren traditionellen Lederröcken auf, die mit Perlen und Metallringen geschmückt sind. Mehrere Arm- und Beinreifen aus einer Zink- und Silberlegierung dienen als Schmuck und als Musikinstrument. Der Körper und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen (bei verheirateten Frauen) und Perlen hervorgehoben.
Sollte es heute einen Bullensprung bei den Hamar geben, bleiben wir in Turmi.
Ansonsten fahren wir zum Turkana See an der Kenianischen Grenze, um bei den Dashanech
näheres über die Krokodiljagd zu erfahren.Übernachtung in der Camping Lodge am Keskei
/ Frühstück, Mittag, Abendessen

 

Tag 10: Turmi
Die Männer der Hamar beherrschen die hohe Kunst der komplizierten Haarfrisur. Im Sommer nach der Erntezeit findet der Initiationsritus des Bullensprungs statt. Als Sprung in die Welt der Erwachsenen besteht der „Bullensprung“ darin, über die Rücken ausgewachsener Rinder hinwegzulaufen, ohne zu stürzen. Den Auftakt zur eigentlichen Zeremonie bildet die Auspeitschung der Frauen. Wenn wir Glück haben, ist gerade in der Gegend eine Zeremonie mit dem berühmten Bullensprung, an der wir teilnehmen können.Übernachtung in der Camping Lodge am Keskei
/ Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 11-13: Mursi und Bodi
In den nächsten Tagen werden wir die beiden Stämme Mursi und Bodi näher kennenlernen.       
Die Bodi und die Mursi sind Nachbarn im Tal des Flusses Omo. Auf ihren Feldern bestellen Frauen hauptsächlich Sorgum. Rinder haben für die jungen Männer eine große Bedeutung nicht nur als Milch und Blut Lieferant, sondern hauptsächlich als Brautpreis und Statussymbol. Die Frauen der Mursi sind wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen Schmuckes weltweit bekannt. Den Mädchen wird ein Loch in die Unterlippen gebohrt, ähnlich wie für Ohrringe.
Dieses Loch wird immer stärker ausgedehnt bis sie als junge Frauen einen Unterlippenteller von bis zu 20 cm Durchmesser einspannen können. Abgesehen vom Schönheitsideal und Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit zum Mursi-Stamm, bringt ein großer Lippenteller der Familie des Mädchens, bei ihrer Heirat, einen entsprechend hohen Brautpreis in Form von vielen Rindern ein.
Die Bodi stehen ein wenig im Schatten ihrer sehr bekannten Nachbarn – der Mursi.  Allerdings besitzen Sie eine Tradition die einmalig unter den Völkern am Omo ist.
Einmal im Jahr veranstalten die Bodis einen seltsamen Wettbewerb. Es geht darum wer den dicksten Bauchumfang hat. Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb trinken junge Männer so viel warmes Rinderblut und frische Kuhmilch, wie es nur geht. Wer der dickste ist, darf sich die schönste Frau aussuchen.
Übernachtung in Zelten im Camp am Fluß Hana / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 14: Bodi und Konso
Von den Stämmen am Omo fahren in Richtung Arbaminch.
Oben auf den Hügeln sehen wir die isoliert liegenden Siedlungen rund um Konso. Traditionell sind die Bewohner von Konso animistische Ackerbauern. Die Konso sind durch ihren Totenkult bekannt. Stirbt ein angesehener Mann und Krieger, wird sein Grab mit ‚Wagas‘, den aus Holz geschnitzte Figuren, markiert. In einem typischen Konso-Dorf werden wir mehr, über deren Kultur, spezielle Hütten-Architektur und ihren Totenkult, erfahren.
Übernachtung in der Kanta Lodge / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 15: Arbaminch
Nach Ankunft in Arbaminch unternehmen wir eine spektakuläre Bootstour auf dem Chamo See. Während der Tour sehen wir eine Vielzahl von Wasservögeln, Nilpferde und Krokodile, die mit bis zu 3 Metern Länge als die größten Afrikas gelten.
Von der Terrasse des Hotels in Arbaminch genießen wir einen wunderschönen Panoramablick über die Seen Abaya und Chamo sowie über den dichten Tropenwald des Nech Sar Nationalparks.
Übernachtung im Arbaminch Paradise Lodge / Frühstück, Mittag, Abendessen

Tag 16: Arbaminch to Addis Ababa
Die letzte Etappe der Reise führt nach Addis Ababa. Als Sehenswürdigkeit auf der Strecke besuchen wir die 700 Jahre alte mystische archäologische Stätte der Tiya Stelen (UNESCO Weltkulturerbe). Die Stätte umfasst 36 Monumente, darunter 32 mit größtenteils nicht entzifferten Symbolen versehene Stelen. Die UNESCO beschreibt sie als 'die Überreste einer alten äthiopischen Kultur, deren genaues Alter noch nicht ermittelt werden konnte.' Nicht weit entfernt liegt Melka Kuntur mit seinen steinzeitlichen Funden.
Übernachtung im Hotel Zola International/ Frühstück

Tag 17: Addis Ababa
Heute bleibt noch genügend Zeit um einige Mitbringsel und den köstlichen äthiopischen Kaffee einzukaufen.
Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa.
Tageszimmer / Frühstück

Preise:

6  Personen: 3.440,00 €  pro Person

7  Personen: 3.150,00 €  pro Person

8  Personen: 3.290,00 €  pro Person

EZ Zuschlag: 240,-€

Termine:

02.09.2017
21.10.2017
01.09.2018
20.10.2018
und nach Vereinbarung

Anmeldung und AGB:

Formular ansehen

Leistungen:

Eingeschlossene Leistungen:

Englische Reiseleitung
Koch
Übernachtung in Hotels im Doppelzimmer bzw.  in  2-Personenzelten 
Zelte, Kochausrüstung
außerhalb von Addis Ababa Vollverpflegung
Alle angegebenen Transfers und Servicegebühren

Nicht eingeschlossen:

Flug, Flughafengebühren,
Reiseversicherungen
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Persönliche Ausgaben
Trinkgelder
Zusatzkosten für Fotos und Video

Hinweise:

Diese Reise hat Expeditionscharakter. Es kann  zu Programmumstellungen, Verzögerungen und/oder Routenänderungen kommen – bedingt durch Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Teilnehmer an dieser Reise sollten Pioniergeist mitbringen, sich einfachsten Verhältnissen sowie den lokalen Umständen anpassen können. Das bedeutet, dass der Routenverlauf und einige Übernachtungsorte mit Rücksicht auf die Gegebenheiten vor Ort flexibel gehalten werden müssen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls in schwierigen Situationen Geduld, Verständnis und Toleranz zu üben. Auch Gemeinschaftsgeist, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft während des Zeltens werden erwartet.
Selbstverständlich ist es das Ziel unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung vorliegender  Ausschreibung keine Garantie geben, vielmehr dient dieses Programm als Vorschlag und Orientierungshilfe. Änderungen können vom Reiseleiter alleinverantwortlich festgelegt werden.
Siehe auch Pkt. 10.7 der Allgemeinen Reisebedingungen.

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